Arti Decorative Akademie

Allgemeine
Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Arti Decorative GmbH für die Bad/Boden-Seminare, die Wandseminare und die Seminare Strategie & Verkauf ihrer Akademie. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmen sowie an gewerblich oder selbstständig beruflich tätige Personen.

Fassung 2026-09-23, in Kraft seit dem 2026-09-23.

§ 1

Anbieter, Geltungsbereich und Fassung

Anbieter und Vertragspartner:

Arti Decorative GmbHCecil-Taylor-Ring 12-1868309 MannheimDeutschland

(1) Registergericht: Amtsgericht Ludwigshafen a. Rhein, HRB 65696. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE315935995. Vertreten durch die Geschäftsführung Girolamo Pellerino und Giordana Costella. Kontakt: service@artidecorative.de, Telefon 0621 49077370.

Seminar- und Logistikzentrum (Veranstaltungsort):

Cecil-Taylor-Ring 12–1868309 Mannheim

(2) Der Veranstaltungsort ist eine eigene Angabe und nicht die Anschrift des Vertragspartners. Maßgeblich für den einzelnen Termin ist der Ort, der im jeweiligen Buchungsangebot ausgewiesen ist.

(3) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für sämtliche Buchungen der Bad/Boden-Seminare, der Wandseminare und der Seminare Strategie & Verkauf der Arti Decorative GmbH (nachfolgend „Akademie“). Buchungen kommen regulär ausschließlich über ein persönliches Buchungsangebot zustande, das der Vertrieb der Arti Decorative GmbH im Anschluss an ein Gespräch versendet (§ 4 bis § 10). Bei den Wandseminaren und den Bad/Boden-Seminaren ist eine Buchung nur bis zur Schlussgrenze möglich (§ 5 Absatz 2); ab der Schlussgrenze kommt für diesen Termin auf keinem Weg mehr eine Buchung zustande. Das gilt nicht für ein Buchungsangebot, das vor dem Inkrafttreten dieser Fassung versandt wurde: Für dieses bleibt die im Angebot ausgewiesene Angebotsfrist maßgeblich (§ 25 Absatz 2). Bei den Seminaren Strategie & Verkauf ist innerhalb der letzten sieben Kalendertage vor Seminarbeginn ausschließlich eine kurzfristige Buchung nach § 5 Absatz 7 möglich. Eine öffentliche Selbstbuchung über die Internetseiten der Akademie wird derzeit nicht angeboten.

(4) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Arti Decorative GmbH stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu. Dies gilt auch dann, wenn die Arti Decorative GmbH in Kenntnis solcher Bedingungen die Leistung vorbehaltlos erbringt.

(5) Die Akademie ist ein berufliches Praxis- und Fortbildungsformat für gewerbliche Fachbetriebe in den Bereichen Oberfläche, Ausbau, Sanierung, Wand, Bad, Boden und Innenausbau. Welche Inhalte im Einzelnen vermittelt werden, richtet sich nach der gebuchten Seminarart (§ 11).

(6) Maßgeblich ist stets die Fassung dieser AGB, die dem jeweiligen Buchungsangebot beigelegen hat. Die Fassungskennung und der Zeitpunkt ihres Inkrafttretens sind am Ende dieses Dokuments angegeben und werden mit jedem Vertragsschluss unveränderlich festgehalten (§ 25).

§ 2

Ausschließlich Unternehmen — keine Verbraucherbuchungen

(1) Die Akademie wird ausschließlich angeboten für

  • Unternehmer im Sinne von § 14 BGB,
  • juristische Personen,
  • Gewerbetreibende,
  • selbstständig beruflich tätige Personen sowie
  • Personen, die nachweisbar berechtigt sind, für einen solchen Betrieb zu buchen.

(2) Vor der Zahlung bestätigt die buchende Person ausdrücklich und durch eine gesonderte, nicht vorausgewählte Erklärung, dass sie ausschließlich in Ausübung einer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit bucht, dass sie zur Buchung für das angegebene Unternehmen berechtigt ist und dass die angegebenen Unternehmensdaten richtig sind. Der Wortlaut dieser Erklärung und der Zeitpunkt ihrer Abgabe werden mit dem Vertrag festgehalten.

(3) Weil sich das Angebot ausschließlich an Unternehmen und gewerblich oder selbstständig beruflich tätige Personen richtet, gelten für ordnungsgemäß zustande gekommene Verträge dieser Art die gesetzlichen Widerrufsvorschriften für Verbraucherverträge im Fernabsatz (§ 312g, § 355 BGB) nicht. Eine Widerrufsbelehrung wird deshalb nicht erteilt.

(4) Ob eine Person Verbraucher oder Unternehmer ist, richtet sich nach dem Gesetz und dem objektiven Zweck des Geschäfts, nicht nach dieser Erklärung. Ein Verbraucher verliert seine gesetzlichen Rechte nicht dadurch, dass er eine Bestätigung angekreuzt hat. Wer sich jedoch bewusst wahrheitswidrig als Unternehmer ausgibt, um dieses ausschließlich Unternehmen vorbehaltene Angebot in Anspruch zu nehmen, kann sich nach den Grundsätzen von Treu und Glauben (§ 242 BGB) nicht auf Verbraucherschutzvorschriften berufen. Bestehen Zweifel, wird zugunsten der Verbrauchereigenschaft entschieden.

(5) Ergibt sich, dass eine Buchung entgegen Absatz 1 durch einen Verbraucher erfolgt ist, wird die Arti Decorative GmbH den Kunden hierauf hinweisen. Sie ist berechtigt, die Buchung aufzuheben und den bereits gezahlten Betrag vollständig zurückzuerstatten; weitergehende gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.

(6) Die Arti Decorative GmbH ist berechtigt, ein Buchungsangebot nicht abzugeben oder eine Buchung nicht anzunehmen, wenn konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Voraussetzungen dieses Paragrafen nicht vorliegen.

§ 3

Begriffsbestimmungen

  • „Buchungsangebot“ ist das befristete, an einen bestimmten Kunden gerichtete Angebot der Arti Decorative GmbH über einen oder mehrere Plätze in einem bestimmten Seminartermin.
  • „Angebotsfrist“ oder „Zahlungsfrist“ ist der Zeitraum, innerhalb dessen das Buchungsangebot durch Zahlung angenommen werden kann (§ 5).
  • „Schlussgrenze“ ist bei den Wandseminaren und den Bad/Boden-Seminaren der Zeitpunkt achtundvierzig Stunden vor Seminarbeginn (§ 5 Absatz 2).
  • „Buchungsschluss“ ist bei den Seminaren Strategie & Verkauf der Zeitpunkt sieben Kalendertage vor Seminarbeginn, zur selben Ortszeit wie der Seminarbeginn (§ 5 Absatz 2).
  • „Vorläufige Platzreservierung“ ist das Freihalten des Platzes während der Angebotsfrist. Sie begründet keinen Anspruch auf Teilnahme und keine Zahlungspflicht.
  • „Verbindliche Buchung“ ist der durch Annahme des Buchungsangebots zustande gekommene Vertrag über die Teilnahme (§ 4).
  • „Buchungsbestätigung“ ist die Mitteilung, mit der die Arti Decorative GmbH das Zustandekommen der verbindlichen Buchung belegt. Sie wird erst nach der Annahme versandt.
  • „Vertragsinhalt“ sind die im Buchungsangebot ausgewiesenen Angaben zu Seminar, Termin, Veranstaltungsort, Teilnehmerzahl, Nettobetrag, Umsatzsteuer, Gesamtbetrag, Währung und Angebotsfrist sowie diese AGB in der dem Angebot beigelegten Fassung.
  • „Ortszeit“ ist die für Deutschland geltende gesetzliche Zeit (Zeitzone Europe/Berlin), also je nach Jahreszeit Mitteleuropäische Zeit (MEZ) oder Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ).
  • „Büroarbeitstag“ ist jeder Montag bis Freitag mit Ausnahme der in Baden-Württemberg geltenden gesetzlichen Feiertage.
§ 4

Buchungsangebot, vorläufige Platzreservierung und Vertragsschluss

(1) Ein Telefonat, ein Beratungsgespräch oder eine sonstige Absprache über einen Seminarplatz begründet für sich genommen keine Buchung und keine Zahlungspflicht.

(2) Die Arti Decorative GmbH übersendet dem Kunden im Anschluss ein Buchungsangebot in Textform. Es enthält den vollständigen Vertragsinhalt, den Zeitpunkt, zu dem die Angebotsfrist endet, und einen persönlichen Zahlungslink. Die Arti Decorative GmbH ist an dieses Angebot innerhalb der Angebotsfrist gebunden (§ 145 BGB); sie bestimmt mit ihm zugleich eine Annahmefrist im Sinne von § 148 BGB.

(3) Während der Angebotsfrist wird der Platz vorläufig für den Kunden freigehalten. Diese Freihaltung ist keine Buchung; sie begründet weder einen Anspruch auf Teilnahme noch eine Zahlungspflicht.

(4) Der Kunde nimmt das Buchungsangebot ausschließlich dadurch an, dass er den im Angebot ausgewiesenen Betrag in der ausgewiesenen Währung vollständig, erfolgreich, innerhalb der Angebotsfrist und eindeutig diesem Vorgang zuordenbar zahlt. Eine andere Form der Annahme ist ausgeschlossen. Auf den Zugang einer gesonderten Annahmeerklärung wird verzichtet (§ 151 BGB).

(5) Mit dieser Zahlung — und erst mit ihr — kommt die verbindliche Buchung zustande.

(6) Ein begonnener, aber nicht abgeschlossener Zahlungsvorgang, eine noch offene Zahlungssitzung, eine Autorisierung ohne erfolgreiche Zahlung, eine Unterzahlung, eine Überzahlung, eine Zahlung in einer anderen Währung sowie eine Zahlung, die sich diesem Vorgang nicht eindeutig zuordnen lässt, bewirken keine Annahme. Aus ihnen entsteht keine Buchung, auch keine vorläufige.

(7) Geht innerhalb der Angebotsfrist keine vollständige Zahlung ein, endet das Buchungsangebot mit Ablauf der Frist automatisch; der Antrag erlischt (§ 146 BGB). Die vorläufige Platzreservierung entfällt, und der Platz wird wieder freigegeben. Dem Kunden entstehen dadurch keine Kosten und keine weitere Zahlungspflicht; es bedarf keiner Kündigung und keiner Stornierung. Die Arti Decorative GmbH teilt dem Kunden das Ende der vorläufigen Platzreservierung in Textform mit; diese Mitteilung ist eine Information und keine Voraussetzung dafür, dass das Buchungsangebot endet.

(8) Vor der Annahme wird keine Bestätigung erteilt, die eine Buchung, einen Vertrag oder eine Zahlungspflicht behauptet. Nach der Annahme erhält der Kunde eine Buchungsbestätigung in Textform; sie belegt den bereits geschlossenen Vertrag und ist für sein Zustandekommen nicht erforderlich.

(9) Wünscht der Kunde nach Ablauf eines Buchungsangebots einen Platz, wird ihm ein neues Buchungsangebot mit eigener Frist unterbreitet, solange für den Termin die Schlussgrenze (Wandseminare, Bad/Boden-Seminare) bzw. der Buchungsschluss (Seminare Strategie & Verkauf) nach § 5 Absatz 2 noch nicht erreicht ist. Danach ist bei den Wandseminaren und den Bad/Boden-Seminaren nur noch die Buchung eines späteren Termins möglich, bei den Seminaren Strategie & Verkauf nur noch eine kurzfristige Buchung nach § 5 Absatz 7. Ein abgelaufenes Angebot lebt nicht wieder auf.

§ 5

Schlussgrenze, Buchungsschluss, Angebotsfrist und kurzfristige Buchung

(1) Die Angebotsfrist beginnt mit dem nachweislich erfolgreichen Versand des Buchungsangebots. Alle nachstehenden Zeitangaben beziehen sich auf die für Deutschland geltende gesetzliche Zeit (Zeitzone Europe/Berlin, also MEZ bzw. MESZ).

(2) Schlussgrenze und Buchungsschluss. Bei den Wandseminaren und den Bad/Boden-Seminaren kann gebucht werden, bis achtundvierzig Stunden vor Seminarbeginn die Schlussgrenze erreicht ist; mit diesem Zeitpunkt ist sie erreicht. Ab der Schlussgrenze wird für diesen Termin kein Buchungsangebot mehr abgegeben oder versandt, keine Zahlung mehr als Annahme wirksam und keine Buchung auf anderem Weg vorgenommen. Ausgenommen ist ein Buchungsangebot, das vor dem Inkrafttreten dieser Fassung versandt wurde: Seine im Angebot ausgewiesene Angebotsfrist bleibt unverändert maßgeblich, und eine innerhalb dieser Frist erfolgreiche Zahlung ist auch dann eine wirksame Annahme, wenn sie nach der Schlussgrenze erfolgt (§ 25 Absatz 2). Bei den Seminaren Strategie & Verkauf kann regulär gebucht werden, bis der Buchungsschluss sieben Kalendertage vor Seminarbeginn, zur selben Ortszeit wie der Seminarbeginn, erreicht ist; ab dem Buchungsschluss wird kein Buchungsangebot mehr abgegeben oder versandt.

(3) Angebotsfrist. Die Angebotsfrist wird bei der Abgabe des Buchungsangebots bestimmt und beträgt sieben Kalendertage ab dessen Versand. Bei den Wandseminaren und den Bad/Boden-Seminaren endet sie spätestens mit der Schlussgrenze; liegt die Schlussgrenze früher als sieben Kalendertage nach dem Versand, ist die Angebotsfrist entsprechend kürzer und wird bereits mit diesem kürzeren Ende im Buchungsangebot ausgewiesen. Eine einmal ausgewiesene Angebotsfrist wird nachträglich nicht verkürzt — weder durch die Schlussgrenze, noch durch den Buchungsschluss, noch durch das Inkrafttreten einer neueren Fassung dieser AGB (§ 25 Absatz 2). Innerhalb der Angebotsfrist muss der im Buchungsangebot ausgewiesene Gesamtbetrag vollständig gezahlt werden, damit die Buchung zustande kommt (§ 4 Absatz 4). Maßgeblich und allein verbindlich ist der im Buchungsangebot ausgewiesene Zeitpunkt (Absatz 6). Bei den Seminaren Strategie & Verkauf begrenzt der Buchungsschluss nur, bis wann ein Buchungsangebot versandt wird; die Angebotsfrist eines bereits versandten Buchungsangebots bleibt deshalb auch dann vollständig bestehen, wenn ihr Ende innerhalb der letzten sieben Kalendertage vor Seminarbeginn liegt.

(4) Jede Angebotsfrist endet vor dem Seminarbeginn. Bei den Wandseminaren und den Bad/Boden-Seminaren endet die Angebotsfrist eines ab dem Inkrafttreten dieser Fassung versandten Buchungsangebots spätestens achtundvierzig Stunden vor Seminarbeginn. Nach dem Ende der Angebotsfrist ist eine Annahme nicht mehr möglich.

(5) Zur Berechnung. „Sieben Kalendertage“ ist ein Kalendermaß: Eine Angebotsfrist nach Absatz 3, die nicht durch die Schlussgrenze begrenzt wird, endet zur selben Ortszeit wie der Versand; der Buchungsschluss nach Absatz 2 liegt zur selben Ortszeit wie der Seminarbeginn. Eine Umstellung zwischen MEZ und MESZ verschiebt diese Zeitpunkte deshalb nicht. „Achtundvierzig Stunden“ ist demgegenüber eine exakte Dauer; sie umfasst über einen Umstellungstag hinweg dieselbe Anzahl an Stunden und kann dadurch auf eine um eine Stunde abweichende Ortszeit fallen. Die Erinnerung nach § 6 Absatz 1 wird ebenfalls als exakte Dauer berechnet.

(6) Maßgeblich und allein verbindlich ist der Zeitpunkt, der im jeweiligen Buchungsangebot und auf der Zahlungsseite mit Datum, Uhrzeit und Zeitzonenkürzel ausgewiesen ist.

(7) Kurzfristige Buchung (nur Seminare Strategie & Verkauf). Bei den Seminaren Strategie & Verkauf wird ab dem Buchungsschluss bis zum Seminarbeginn kein Buchungsangebot abgegeben; eine reguläre Buchung ist ausgeschlossen. In dieser Zeit kann ein Platz ausschließlich im Einzelfall vergeben werden: wenn ein Platz verfügbar ist, die Arti Decorative GmbH die Buchung individuell freigibt und selbst anlegt, dem Kunden ihre Bankverbindung in Textform mitteilt und der Kunde den vollständigen Betrag unverzüglich per Echtzeitüberweisung zahlt. Verbindlich wird die kurzfristige Buchung erst, wenn die Verfügbarkeit bestätigt ist und die Arti Decorative GmbH den Eingang des vollständigen Betrags geprüft und bestätigt hat. Für sie gelten keine Angebotsfrist nach Absatz 3 und keine Erinnerung nach § 6; eine Zahlung über die Zahlungsseite nach § 8 Absatz 1 steht dafür nicht zur Verfügung. Bei den Wandseminaren und den Bad/Boden-Seminaren gibt es keine kurzfristige Buchung; ab der Schlussgrenze wird für diesen Termin kein Platz mehr vergeben. Unberührt bleibt die Annahme eines vor dem Inkrafttreten dieser Fassung versandten Buchungsangebots innerhalb seiner ausgewiesenen Angebotsfrist (§ 25 Absatz 2).

§ 6

Erinnerungen

(1) Der Kunde erhält eine Erinnerung an sein laufendes Buchungsangebot. Sie ist zur Hälfte der Zeit zwischen dem Versand des Buchungsangebots und dem Ende der Angebotsfrist vorgesehen und wird in der Regel zu diesem Zeitpunkt versandt; bei einer technischen Störung kann sie später eingehen. Nach einer vollständigen Zahlung, nach einer Stornierung und nach dem Ende der Angebotsfrist wird keine Erinnerung versandt.

(2) Bei der kurzfristigen Buchung nach § 5 Absatz 7 werden keine Erinnerungen versandt.

(3) Erinnerungen sind reine Sachinformationen zu einem laufenden Buchungsangebot. Sie enthalten keine Werbung und keine weiteren Angebote. Sie begründen keine Zahlungspflicht; eine solche entsteht durch das Buchungsangebot nicht.

(4) Auf den Versand einer Erinnerung besteht kein Anspruch. Ihr Ausbleiben verlängert die Angebotsfrist nicht.

§ 7

Preise, Umsatzsteuer und Preisbindung des Angebots

(1) Alle Preise verstehen sich in Euro netto zuzüglich der jeweils gesetzlichen Umsatzsteuer. Das Buchungsangebot weist den Nettobetrag, die Umsatzsteuer mit ihrem Satz und den Gesamtbetrag getrennt aus.

(2) Maßgeblich ist ausschließlich der im konkreten Buchungsangebot ausgewiesene Preis. Er richtet sich nach der gebuchten Seminarart und der Zahl der Plätze und wird mit dem Buchungsangebot festgeschrieben. Eine spätere Änderung von Listenpreisen wirkt sich auf ein bereits versandtes Buchungsangebot und auf eine bereits zustande gekommene Buchung nicht aus.

(3) Der Vertragsinhalt einschließlich der Preisangaben und der beigelegten AGB-Fassung wird zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses unveränderlich festgehalten. Eine spätere Änderung dieser AGB oder der auf den Internetseiten veröffentlichten Angaben ändert den Inhalt eines bereits geschlossenen Vertrages nicht.

(4) Die Buchung ist eine einmalige Zahlung. Es entsteht kein Abonnement und keine wiederkehrende Zahlung.

§ 8

Zahlungsart und maßgeblicher Zahlungserfolg

(1) Die Zahlung auf ein Buchungsangebot erfolgt ausschließlich über die von Stripe betriebene, gehostete Zahlungsseite (Stripe Checkout) und dort ausschließlich per Kartenzahlung oder PayPal; zur Kartenzahlung zählen auch die darüber abgewickelten Bezahlverfahren wie Apple Pay und Google Pay. Andere Zahlungswege — insbesondere Überweisung, Lastschrift oder eine Zahlung nach Rechnungserhalt — stehen für die Annahme eines Buchungsangebots nicht zur Verfügung. Für die kurzfristige Buchung nach § 5 Absatz 7 gilt ausschließlich die Echtzeitüberweisung.

(2) Kartendaten werden ausschließlich auf der Zahlungsseite des Zahlungsdienstleisters eingegeben. Die Arti Decorative GmbH erhält und speichert keine Kartennummern, Prüfziffern oder Ablaufdaten.

(3) Für die Frage, ob die Zahlung innerhalb der Angebotsfrist erfolgt ist, ist der vom Zahlungsdienstleister ausgewiesene und signaturgeprüfte Zeitpunkt des Zahlungserfolgs maßgeblich — nicht der Zeitpunkt, zu dem der Bezahlvorgang begonnen wurde, und nicht der Zeitpunkt, zu dem die Mitteilung darüber bei der Arti Decorative GmbH eingeht. Eine Zahlung, deren Erfolgszeitpunkt genau auf dem Ende der Angebotsfrist liegt, ist rechtzeitig.

(4) Liegt zum Zeitpunkt der Zahlung für den betreffenden Termin keine ausreichende freie Kapazität mehr vor, kommt keine Buchung zustande. Der gezahlte Betrag wird in diesem Fall vollständig erstattet; § 17 gilt entsprechend.

§ 9

Verspätete, abweichende oder nicht zuordenbare Zahlungen

(1) Eine Zahlung, die nach Ablauf der Angebotsfrist erfolgt, ist keine Annahme des erloschenen Buchungsangebots. Sie gilt als neuer Antrag des Kunden (§ 150 Absatz 1 BGB).

(2) Dasselbe gilt für eine Zahlung, die vom ausgewiesenen Betrag oder von der ausgewiesenen Währung abweicht oder die sich diesem Vorgang nicht eindeutig zuordnen lässt (§ 150 Absatz 2 BGB).

(3) In diesen Fällen wird der Vorgang gesondert geprüft. Die Arti Decorative GmbH teilt dem Kunden das Ergebnis mit.

(4) Eine Buchung kann in diesen Fällen ausschließlich dann durch eine ausdrückliche Bestätigung der Arti Decorative GmbH in Textform zustande kommen, wenn die Zahlung allein verspätet ist und im Übrigen vollständig übereinstimmt. Das setzt sämtlich voraus:

  • der eingegangene Betrag entspricht exakt dem im Buchungsangebot ausgewiesenen Gesamtbetrag,
  • die Zahlung ist in der im Buchungsangebot ausgewiesenen Währung eingegangen,
  • die Zahlung lässt sich diesem Buchungsangebot eindeutig zuordnen,
  • der Zahlungserfolg ist durch die signaturgeprüfte Mitteilung des Zahlungsdienstleisters belegt,
  • die Zahlung stammt aus dem Echtbetrieb des Zahlungsdienstleisters und nicht aus dessen Testbetrieb, und
  • für den Seminartermin besteht im Zeitpunkt der Bestätigung noch ausreichende freie Kapazität.

(5) Liegt eine dieser Voraussetzungen nicht vor, kommt keine Buchung zustande. Das gilt insbesondere bei einer Unterzahlung, bei einer Überzahlung, bei einer Zahlung in einer anderen als der ausgewiesenen Währung, bei einer nicht eindeutig zuordenbaren Zahlung, bei einer Zahlung aus dem Testbetrieb des Zahlungsdienstleisters und bei fehlender Kapazität. In diesen Fällen ergeht keine Buchungsbestätigung, und es wird kein Platz belegt; eine Bestätigung im Einzelfall ist ausgeschlossen.

(6) Der Vorgang bleibt in Prüfung, bis die Rückabwicklung oder die Klärung abgeschlossen ist. Kommt eine Buchung nicht zustande, wird der eingegangene Betrag unverzüglich und vollständig auf demselben Weg zurückerstattet, auf dem er eingegangen ist; § 17 gilt entsprechend.

(7) Solange ein Vorgang nach diesem Paragrafen geprüft wird, wird der Kunde gebeten, keine weitere Zahlung vorzunehmen. Aus der Prüfung entsteht keine Zahlungspflicht und kein Anspruch auf einen Platz.

§ 10

Rechnung

(1) Vor der Zahlung wird keine Rechnung erstellt: Weder das Buchungsangebot mit dem persönlichen Zahlungslink (§ 4 Absatz 2) noch die Mitteilung der Bankverbindung bei der kurzfristigen Buchung (§ 5 Absatz 7) ist eine Rechnung. Nach dem Zustandekommen der verbindlichen Buchung erstellt die Arti Decorative GmbH eine Rechnung im Sinne von § 14 UStG und übermittelt sie an die vom Kunden angegebene Anschrift oder E-Mail-Adresse.

(2) Die Rechnung weist insbesondere den Nettobetrag, die Umsatzsteuer mit ihrem Satz, den Gesamtbetrag, die Zahl der gebuchten Plätze sowie Seminar und Termin aus.

(3) Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm angegebenen Rechnungsdaten — insbesondere Firmierung, Anschrift und, soweit vorhanden, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer — richtig und vollständig sind. Ohne vollständige Rechnungsanschrift kann kein Buchungsangebot angenommen werden.

§ 11

Leistungen der Akademie, Veranstaltungsort und Teilnehmerzahl

(1) Die Arti Decorative GmbH erbringt die im Buchungsangebot beschriebene Seminarleistung. Sie umfasst:

  • die Teilnahme an der Akademie am ausgewiesenen Veranstaltungsort in der für die gebuchte Seminarart ausgewiesenen Dauer (Bad/Boden-Seminare und Wandseminare: drei Tage; Seminare Strategie & Verkauf: zwei Tage),
  • bei den Bad/Boden-Seminaren Inhalte rund um die Premium-Systeme Unico, Loft und Pastellone (Verarbeitung, Materialverständnis, Vermarktung gegenüber dem Endkunden),
  • die praktische Arbeit am Material in den dafür eingerichteten Werkflächen sowie
  • die Bereitstellung von Werkzeugen und Materialien, soweit dies im Buchungsangebot so ausgewiesen ist.

(2) Die Zahl der gebuchten Plätze ergibt sich aus dem Buchungsangebot. Sie bezeichnet die Zahl der Personen, die der Kunde entsenden darf. Eine Erhöhung ist nur durch ein neues Buchungsangebot möglich.

(3) Ein Zertifikat und/oder eine Listung als Arti Decorative Verarbeiter können nach erfolgreicher Teilnahme und nach Maßgabe der internen Qualitätsanforderungen erfolgen. Ein Anspruch hierauf besteht ohne gesonderte Vereinbarung nicht.

(4) Angaben zu Zeitaufwänden, Flächenleistungen oder erzielbaren Verkaufspreisen sind Richtwerte zur Orientierung und keine zugesicherten Eigenschaften. Die tatsächlichen Werte hängen von Objekt, Untergrund, Aufbau und Ablauf ab.

§ 12

Umbuchung, Form und Ausschlussfrist

(1) Kostenfreie Umbuchung. Der Kunde kann einen verbindlich gebuchten Termin einmal kostenfrei auf einen anderen verfügbaren Termin der Akademie umbuchen, wenn seine Anfrage mehr als sieben Kalendertage vor Seminarbeginn eingeht. Der neue Termin muss innerhalb von sechs Monaten nach dem ursprünglich gebuchten Seminartermin stattfinden. Nach einer kostenfreien Umbuchung ist eine weitere kostenfreie Umbuchung ausgeschlossen.

(2) Umbuchung innerhalb der letzten sieben Kalendertage. Innerhalb der letzten sieben Kalendertage vor Seminarbeginn ist eine kostenfreie Umbuchung ausgeschlossen. Eine Umbuchung ist dann nur gegen ein Entgelt von 99,00 Euro netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer möglich. Der neue, verfügbare Seminartermin ist unmittelbar in der Anfrage zu benennen. Die Umbuchung wird erst mit der ausdrücklichen Bestätigung durch die Arti Decorative GmbH wirksam.

(3) Form. Umbuchungsanfragen sind ausschließlich per E-Mail an seminare@artidecorative.de zu richten. Anfragen per Telefon, WhatsApp, SMS oder über soziale Medien, an persönliche E-Mail-Adressen von Mitarbeitenden oder auf sonstigem Weg sind nicht wirksam.

(4) Ausschlussfrist. Eine Umbuchungsanfrage muss spätestens um 15:00 Uhr am letzten Büroarbeitstag vor Seminarbeginn eingegangen sein; maßgeblich ist der tatsächliche Eingang der E-Mail im Postfach. Beginnt ein Seminar etwa an einem Donnerstag und ist der Mittwoch davor ein Büroarbeitstag, ist eine Anfrage, die am Mittwoch um 15:00 Uhr eingeht, rechtzeitig, eine Anfrage vom Mittwoch um 21:00 Uhr nicht. Eine spätere Anfrage wird wie ein Nichterscheinen behandelt (§ 13 Absatz 5).

(5) Jede Umbuchung setzt voraus, dass für den gewünschten Ersatztermin freie Kapazität besteht. Ist der Ersatztermin teurer, ist der Unterschiedsbetrag auszugleichen; ist er günstiger, wird der Unterschiedsbetrag erstattet.

§ 13

Stornierung durch den Kunden, Ersatzteilnehmer und Nichterscheinen

(1) Ein Buchungsangebot muss nicht storniert werden. Der Kunde kann es schlicht verstreichen lassen; es endet dann von selbst (§ 4 Absatz 7), ohne dass ihm Kosten entstehen. Teilt der Kunde vor der Zahlung mit, dass er den Platz nicht wünscht, hebt die Arti Decorative GmbH die vorläufige Platzreservierung auf; der Zahlungslink wird geschlossen, und der Kunde erhält eine Bestätigung in Textform. Kosten entstehen ihm auch dann nicht.

(2) Nach dem Zustandekommen einer verbindlichen Buchung ist eine ordentliche Stornierung durch den Kunden grundsätzlich ausgeschlossen; § 12 (Umbuchung) und Absatz 3 (Ersatzteilnehmer) bleiben unberührt. Die Arti Decorative GmbH prüft Stornierungsanfragen im Einzelfall und wird sich um eine einvernehmliche Lösung bemühen. Zwingende gesetzliche Rechte, insbesondere gesetzliche Kündigungs- und Rücktrittsrechte beider Seiten, bleiben unberührt.

(3) Der Kunde kann statt der ursprünglich vorgesehenen Person eine andere geeignete Person aus seinem Unternehmen benennen. Die Benennung erfolgt in Textform und ist bis zum Seminarbeginn möglich, solange die Voraussetzungen nach § 14 erfüllt sind. Für den Wechsel wird kein Entgelt erhoben.

(4) Anfragen nach diesem Paragrafen sind in Textform an service@artidecorative.de zu richten und sollen so frühzeitig wie möglich erfolgen. Für Umbuchungsanfragen gilt ausschließlich § 12 Absatz 3.

(5) Nichterscheinen (No-Show). Erscheint eine gemeldete Person nicht zum Seminar oder geht eine Umbuchungsanfrage erst nach der Ausschlussfrist nach § 12 Absatz 4 ein, sind eine Stornierung, eine Erstattung und eine Umbuchung ausgeschlossen; der Seminarplatz verfällt. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

§ 14

Mitwirkungspflichten des Kunden und Verhalten vor Ort

(1) Der Kunde teilt die für die Durchführung erforderlichen Angaben — insbesondere die Namen der teilnehmenden Personen und eine Kontaktmöglichkeit — rechtzeitig mit und hält seine Rechnungs- und Kontaktdaten aktuell.

(2) Die teilnehmenden Personen müssen über die für die Praxisarbeit erforderlichen körperlichen und beruflichen Voraussetzungen verfügen. Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die von ihm entsandten Personen die fachlichen und sicherheitsrelevanten Anforderungen erfüllen. Geeignete Arbeitskleidung ist mitzubringen.

(3) Die teilnehmenden Personen befolgen die Anweisungen der Trainerinnen und Trainer sowie die Sicherheits- und Hausordnung am Veranstaltungsort.

(4) Die Arti Decorative GmbH kann eine Person von der weiteren Teilnahme ausschließen, wenn sie trotz Abmahnung gegen Sicherheits- oder Verhaltensregeln verstößt oder den Ablauf erheblich stört. Der Ausschluss lässt den Vergütungsanspruch grundsätzlich unberührt, weil die Leistung bereitgestellt und der Grund des Ausschlusses vom Kunden zu vertreten ist. Ersparte Aufwendungen sind anzurechnen, und die Umstände des Einzelfalls — insbesondere Anlass, Schwere und Zeitpunkt des Ausschlusses — sind zu berücksichtigen. Die gesetzlichen Regelungen sowie weitergehende Ansprüche und Rechte beider Seiten bleiben unberührt.

§ 15

Absage oder Verlegung durch die Arti Decorative GmbH

(1) Die Arti Decorative GmbH kann einen Termin aus wichtigem Grund verlegen oder absagen, insbesondere bei Erkrankung oder Ausfall der Trainerinnen und Trainer, bei Nichterreichen einer für die Durchführung erforderlichen Mindestteilnehmerzahl, bei höherer Gewalt oder bei behördlichen Anordnungen.

(2) Der Kunde wird unverzüglich informiert. Ihm wird ein Ersatztermin angeboten. Er kann stattdessen die vollständige Erstattung des gezahlten Betrages verlangen; wahlweise kann der Betrag als Guthaben für einen späteren Termin geführt werden.

(3) Ein Anspruch auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen, insbesondere für Reise und Übernachtung, besteht nur, soweit die Arti Decorative GmbH die Absage oder Verlegung zu vertreten hat; § 20 gilt entsprechend.

§ 16

Verhinderung des Kunden, höhere Gewalt

(1) Kann eine gemeldete Person nicht teilnehmen — etwa wegen Erkrankung —, kann der Kunde nach § 13 Absatz 3 eine andere Person benennen oder nach § 12 umbuchen, soweit dessen Voraussetzungen vorliegen.

(2) Wird die Durchführung durch höhere Gewalt oder andere von keiner Seite zu vertretende Umstände unmöglich, entfällt die Leistungspflicht der Arti Decorative GmbH und die Zahlungspflicht des Kunden; bereits gezahlte Beträge werden vollständig erstattet. Weitergehende Ansprüche bestehen in diesem Fall nicht.

§ 17

Erstattungen und Rückabwicklung

(1) Erstattungen erfolgen unverzüglich, vollständig und grundsätzlich auf demselben Weg, auf dem die Zahlung eingegangen ist. Entgelte des Zahlungsdienstleisters werden dem Kunden nicht in Rechnung gestellt.

(2) Zu erstatten ist insbesondere in den Fällen des § 2 Absatz 5, § 8 Absatz 4, § 9 Absatz 6, § 15 Absatz 2 und § 16 Absatz 2.

(3) Ist eine Rechnung bereits erstellt, wird eine berichtigte Rechnung oder eine Gutschrift ausgestellt.

§ 18

Unterlagen, Urheberrecht und Marken

(1) Die im Rahmen der Akademie überlassenen Unterlagen, Bilder, Methoden, Grafiken und Materialien sowie die Kennzeichen der Arti Decorative GmbH sind urheber-, marken- und wettbewerbsrechtlich geschützt.

(2) Der Kunde und die teilnehmenden Personen erhalten das nicht ausschließliche, nicht übertragbare Recht, die überlassenen Unterlagen für die eigene betriebliche Tätigkeit zu nutzen. Vervielfältigung, Weitergabe an Dritte, öffentliche Zugänglichmachung oder eine Nutzung zu eigenen Schulungszwecken bedürfen der vorherigen Zustimmung in Textform.

(3) Die Marke der Arti Decorative GmbH und eine etwaige Listung als „Arti Decorative Verarbeiter“ dürfen nur nach ausdrücklicher Freigabe verwendet werden.

§ 19

Haftung

(1) Die Arti Decorative GmbH haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, im Umfang einer übernommenen Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht — einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf — ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Eine Änderung der gesetzlichen Beweislast zum Nachteil des Kunden ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.

(4) Die Absätze 1 bis 3 gelten auch für die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen der Arti Decorative GmbH.

(5) Die Arti Decorative GmbH haftet nicht für die spätere Anwendung der vermittelten Inhalte auf Objekten des Kunden. Die fachgerechte Ausführung beim Endkunden verbleibt in der Verantwortung des ausführenden Betriebs.

§ 20

Kein Erfolgsversprechen

(1) Die Teilnahme begründet keinen Anspruch auf wirtschaftlichen Erfolg, auf bestimmte Umsätze oder auf Kundenanfragen.

(2) Das Ergebnis fugenloser Premium-Oberflächen hängt von Untergrund, Vorbereitung, Umfeld, eingesetzten Werkzeugen, individueller Erfahrung und der Einhaltung der Systemvorgaben ab. Eine Gewähr hierfür wird nicht übernommen.

§ 21

Datenschutz

Wie personenbezogene Daten im Rahmen des Buchungsangebots, der Zahlung und der Durchführung verarbeitet werden, ist in den Datenschutzhinweisen der Akademie unter /boden/datenschutz beschrieben. Diese Hinweise sind eine Information nach Artikel 13 und 14 DSGVO und keine Einwilligung; die dort beschriebenen Verarbeitungen beruhen, soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, auf der Erfüllung des Vertrages und vorvertraglicher Maßnahmen, auf gesetzlichen Pflichten oder auf berechtigten Interessen.

§ 22

Anwendbares Recht und Gerichtsstand

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit dem Vertrag der Sitz der Arti Decorative GmbH. Die Arti Decorative GmbH ist berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen. Zwingende gesetzliche Zuständigkeiten bleiben unberührt.

(3) Für Kunden, die keine der in Absatz 2 genannten Eigenschaften aufweisen, gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

§ 23

Streitbeilegung

Die Arti Decorative GmbH ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.

§ 24

Schlussbestimmungen

(1) Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Änderung dieser Textformklausel. Individuelle Vereinbarungen haben in jedem Fall Vorrang.

(2) Ist eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchführbar, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

(3) Maßgeblich ist die deutschsprachige Fassung dieser AGB. Übersetzungen dienen ausschließlich der Information.

§ 25

Fassung, Inkrafttreten und Bestandsschutz

(1) Diese AGB gelten in der Fassung, die im Kopf dieses Dokuments mit ihrer Fassungskennung und dem Tag ihres Inkrafttretens ausgewiesen ist. Ist dort ein unveröffentlichter Entwurf ausgewiesen, gilt diese Fassung nicht; maßgeblich bleibt dann die zuletzt veröffentlichte Fassung.

(2) Für Buchungsangebote, die vor dem Inkrafttreten versandt wurden, und für Verträge, die vor dem Inkrafttreten zustande gekommen sind, gilt weiterhin die Fassung, die dem jeweiligen Buchungsangebot beigelegen hat. Diese Fassung bleibt unter der im Angebot genannten Fassungskennung dauerhaft abrufbar. Insbesondere verkürzt die Schlussgrenze nach § 5 Absatz 2 die Angebotsfrist eines vor dem Inkrafttreten versandten Buchungsangebots nicht; dessen im Angebot ausgewiesene Angebotsfrist bleibt in vollem Umfang maßgeblich, und eine innerhalb dieser Frist erfolgreiche Zahlung nimmt das Angebot auch dann wirksam an, wenn sie weniger als achtundvierzig Stunden vor Seminarbeginn erfolgt.

(3) Mit jedem Vertragsschluss werden die Fassungskennung, eine Prüfsumme über den vollständigen Wortlaut dieser Fassung, der Wortlaut der abgegebenen Bestätigungen und der Zeitpunkt ihrer Abgabe unveränderlich festgehalten. Eine spätere Änderung des auf den Internetseiten veröffentlichten Textes ändert daran nichts.